#33

Am Wochenende war Schlittenhunderennen in Liebenscheid. Und wir waren mit dabei. Natürlich nicht mit Hund und Schlitten, sondern mit unseren Kindern und Kamera. Einen Schlitten hatten wir zwar auch dabei. Brauchten ihn aber nicht.

 

Es war ein etwas nebliger, kalter Morgen und es hatte genug Schnee. Nachdem wir unseren Wagen auf dem verschneiten Parkplatz, einer Wiese, geparkt hatten gingen wir zum Start um uns das Spektakel aus der Nähe anzusehen. Es war ein Gebell und Gejaule, als wir durch den provisorischen Wohnwagenpark zum Startbereich gingen. Überall waren Hunde, die von ihrem Muscher (der Hundeschlittenführer) gefüttert, gestreichelt oder vor dem Schlitten gespannt wurden. Es gab Siberian Husky, Samojede, Grönlandhunde, Alaskan Malamut und Hunde ohne Zuchtpapiere zu sehen, zu hören und zu riechen, denN man erlebt ja immer mit allen Sinnen.

 

Die Hunde starteten im Zwei-Minuten-Takt und hielten gleich einen kleinen Hang hoch. Manche hatten ganz schön zu kämpfen bis sie mit ihrem Muscher die Kuppe des Hügels erklommen hatten, kamen danach jedoch gut voran. Und der Muscher feuerte seine Hunde natürlich zum Weiterlaufen an.

 

In der Mittagespause gab es Würstchen und die Hunderettungsstaffel Rothaarsteig zeigte die Tricks ihrer Hunde. Es war ein tolles Ereignis. Vor allem für Malte, der immer wieder betont, wie sehr er Hunde im Gegensatz zu Katzen (die kratzen nämlich) mag.

 

Schlittenrennen gab es nicht nur am Wochenende für Malte. Hinter unserem Haus ist ein Hang, den wir die letzte Woche unzählige Male runtergerauscht sind.

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