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#18

Für wen oder was steht POC? Regelmäßige Leser wissen, dass es sich um den Pazifikorientierungskurs handelt. Doch, was verbirgt sich hinter diesem Wortungeheuer? Rollen wir das Wort einmal von hinten auf:

 

Kurs: In erster Linie ist der POC eine Art Schulung. Es gibt einen Stundenplan, eine Klasse, „Hausaufgaben“ und natürlich Pausen. Auf dem Stundenplan stehen neben Sprachlernstunden und diversen Theoriestunden, auch Wanderungen durch den Regenwald und Schwimmen im Pazifik. Bei den „Hausaufgaben“ handelt es sich um Reflektionen über Gelesenes und Erfahrenes.

 

Orientierung: In erster Linie sollen wir in die  melanesische Kultur eintauchen. In unseren Sprachlernstunden lernen wir deshalb nicht nur eine der drei Landesprachen Tok Pisin. Wir lernen auch, wie man sich hier in Papua-Neuguinea und darüber hinaus verhält. Zudem werden wir eine „Wasfemili“ (Gastfamilie) kennenlernen, die uns sieben Wochen lang tiefer in die Kultur einführt. Doch das Highlight des Kurses ist ein vierwöchiger Besuch bei einer anderen „Wasfemili“ im Regenwald. Hier werden wir umsetzen, was wir gelernt haben und noch viel mehr lernen! Eine „Was-Femili“ ist eine Familie, die uns zeigt, wie man hier im pazifischen Raum lebt und uns mit Rat und Tat zur Seite steht.

 

Pazifik: Das ist die Region, in der wir jetzt leben und in Zukunft arbeiten werden. Vieles ist anders, vieles ist neu, manches verstehen wir nicht, manches ist merkwürdig. Aber es macht Spaß, sich in andere Denk- und Verhaltensmuster reinzudenken und es ist eine Herausforderung die Dinge umzusetzen. Deshalb machen wir diesen Kurs.

 

Eins ist uns aufgefallen: Hier lernt man wirklich nicht für die Schule, sondern fürs Leben im Pazifik.

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