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#11

1873 ließ Jules Verne Phileas Fogg "In 80 Tage um die  Welt" reisen. Heut braucht man dazu nur wenige Stunden. In unseren Fall haben wir es in vier Stunden geschaft. Und ich bin überzeugt, dass es noch schneller geht, wobei man dann weniger von der Schönheit der Welt einfangen kann.

 

Los ging es letzte Woche im Klimahaus, das in Bremerhaven ganau auf 8° Ost liegt. Dort kann man den Spuren von Axel Werner folgen, der einmal um den Globus gereist ist und zwar, so sagt es die Legende, immer 8° Ost/171° West folgend.

 

Die Ausstellung führt einen zu den exotischsten Orten. Auf der Osthalbkugel gelangt man über die Schweiz nach Sardinien, in den  Niger und schließlich nach Kamerun. Am Südpol in der Antarktis wechselt man dann auf 171° West. An diesem Punkt kann man sich übrigens innerhalb weniger Sekunden auf allen 360 Längengraden befinden. Deshalb ist es wichtig den Richtigen zu wählen. Geht man hier auf 159° Ost weiter, gelangt man schnurrstracks auf die Salomonen.

 

Aber Axel Werner wollt im Gegensatz zu uns nicht auf die Salomonen, sondern 8° Ost/171° West folgen. Also gelangt man in den gewaligen Weiten des Pazifiks auf den Inselstaat Samoa. Hier haben wir uns am längsten aufgehalten, nicht nur um des feuchtwarmen Klimas willen, sondern auch um über die Völker im Pazifk zu lesen, zu sehen und zu lernen.

 

Über Alaska ging es wieder zurück nach Deutschland und nach einem kurzen Abstecher auf einer Hallig, sind wir etwa 4 Stunden später wieder in Bremerhaven angekommen. Wir können euch einen Besuch im Klimahaus wärmstens empfehlen, vor allem wenn ihr schon immer mal eine Weltreise machen wolltet, euch aber das nötige Kleingeld und die Zeit fehlt.

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