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Herbstlaubtrittvergnügen: Wenn es nach Ben Schott gehen würde, wäre das ein Germanismus für die englische und andere Sprachen. Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal ein Herbstlaubtrittvergnügen hatte, heute habe ich jedoch über Jahreszeitenwechsel

nachgedacht, über den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter.

 

Eigentlich mach ich mir nichts aus Jahreszeitenwechseln. Ich habe meine Lieblingsjahreszeit, den Frühling - den meinetwegen könnte es immer anfangen zu grünen. Und ich habe meine  Könnte-ich-auch-drauf-verzichten-Jahreszeit, den Winter, denn auch ohne Schnee und Kälte lässt es sich gut leben.

 

Doch grundsätzlich mag ich den Wechsel der verschiedenen Zeiten, die kürzer werdenden Tage, die Saunagänge mit Schneeabkühlung, das Ausschlagen der Bäume und die langen, lauen Sommerabende mit guten Gesprächen am See. Diese Vielfalt und diese Abwechslung, dieses "Nicht-immer-alles-auf-einmal-haben-Können" und die Vorfreude auf das Nächste gefallen mir.

 

Das Herbstlaubtrittvergnügen werde ich dieses Jahr mit meiner Familie noch einmal genießen, ehe wir dann ab Januar das Sandstrandtrittvergnügen starten. :-)

Übrigens fand ich bei meinen Recherchen über das vermeintlich tatsächlich im englischen Wortschatz vorkommende Wort "Herbstlaubtrittvergnügen" heraus, dass Mark Twain über solch lange zusammengesetzte Hauptwörter sagte, sie seien „so lang, dass man sie nur aus der Ferne ganz sehen kann“ (Quelle Zitat: diepresse.com).

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