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#5

Gestern habe ich angefangen diesen Artikel zu schreiben. In einem kurzen Tagesabriss hatte ich geschrieben, was wir alles so im Laufe eines Tages Lesen. Von A wie Anleitungen, Artikel, Aufkleber, über weitere Buchstaben wie B, E, F, G, I, K, M, N, P, R, S, T, V, W: Beschreibungen, Bücher, Blogs, Broschüren, Etiketten, Ereignisse, Ergebnisse, Flyer, Geschichten, Informationen (wir möchten ja immer über alles informiert sein) und Inhaltsstoffe auf Verpackungen, die man mal untersuchen könnte, Kalendersprüche, Magazine, (Telegram-)Nachrichten, Nutzungsbedingungen, Plakate, Posts, Rundbriefe, Shift, Statusmeldungen, (Un-)Sinnsprüche, T-Shirtsprüche, Tweets, Verkehrsschilder, Werbung, bis hin zu Z wie Zeitschriften, Zeitungen und das Ziffernblatt der Uhr.

 

Doch es war ein viel zu langer Text.  Deshalb wurde er von dieser Seite gelöscht und fristet jetzt irgendwo auf einem Server ein ungelesenes Dasein.

 

Ein Text, der gut war, ist mir heute morgen beim Brötchen holen eingefallen. Nur war gerade kein Laptop da. Auch Stift und Papier konnten nicht aufgetrieben werden und so ging er wie viele guten Gedanken im Meer des Alltags unter.

 

Doch die Pointe meiner Gedanken war folgendes: Ich bin froh, lesen zu können!

 

Ich bin froh, dass ich lesen und schreiben lernen durfte! Auch wenn ich als Legastheniker früher immer wieder rote Farbe im Schulheft hatte, sie heute ziemlich oft auf meinem Bildschirm zu sehen ist und mir oft die Lust am Lesen genommen wurde, bin ich froh lesen gelernt zu haben.

 

Ich bin froh, dass ich lesen und schreiben kann! Und das auch noch in einer Sprache, die ich gut verstehe, die mir aus dem Herzen kommt und die die tolle Eigenschaft hat, dass man Wörter so schön lang machen kann!

 

Ich bin froh, dass ich lesen kann.

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